Menü

Corona – einfach komisch. Zeit, sich um andere zu kümmern.

Das Schulhaus ist leer, jeder sitzt zu Hause und darf niemanden mehr besuchen. Man träumt von einem Treffen mit den Freunden, man träumt vom gemeinsamen Schulweg, man träumt vom Urlaub und man träumt von den Großeltern, die alleine im Seniorenzentrum sitzen und wahrscheinlich von uns träumen.
Zeit, ihnen eine Freude zu bereiten.
Dies waren die Gedanken, die zur gemeinsamen Aktion der Religions- und Ethikfachschaften führten.
Online wurde den Schüler die Aufgabe gestellt, den vermutlich fremden Bewohnern des Seniorenzentrums Kemmelpark in Murnau einen Brief zu schreiben oder einfach ein Bild zu malen.
Die Rückmeldungen waren überwältigend und wir sind gerührt, dass unsere Schüler so selbstlos sind und fremden Menschen etwas Gutes tun. Herzlichen Dank für die zahlreiche Beteiligung!
Rebekka Strebel

Bischof — live, bunt und in 3-D


Bereits zum dritten Mal konnte die Realschule Murnau „ihren“ Experten für den Religionsunterricht gewinnen. Unter dem Motto „Was macht eigentlich ein Bischof?“ hatten alle Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen die Möglichkeit, den Weihbischof von Augsburg, Florian Wörner, mit ihren Fragen zu löchern. Hier zeigten sich seine Verbundenheit mit dem Blauen Land und seine Wurzeln in Eschenlohe trotz seines weit entfernten Arbeitsplatzes in Augsburg. So war er auch für viele kein Fremder, sondern sie kannten ihn von verschiedenen Gottesdiensten oder anderen Festen in ihrer Pfarrei. Dabei bot sich die Gelegenheit, Informationen aus erster Hand zu bekommen — ohne zuvor ein Arbeitsblatt lesen zu müssen. Die Schülerinnen und Schüler interessierte, warum man sich entscheidet, Bischof oder Priester zu werden, welche Aufgaben man als Bischof hat, wie viel man eigentlich verdient und natürlich auch, wie lange ein Bischof arbeiten muss, bis er in den Ruhestand gehen kann. Dies waren nur einige Fragen, die sich die kritischen, interessierten und aufgeweckten Zuhörer für ihren speziellen Gast überlegt hatten. Herr Weihbischof Wörner nahm sich die Zeit, auf alle Fragen einzugehen und sie verständlich und stets mit einem Lächeln auf den Lippen zu beantworten. Zum Abschluss  bekam jeder Schüler noch ein kleines Andenken, um sich an diese nicht alltägliche Begegnung zu erinnern.
Manuel Jehl