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Bischof — live, bunt und in 3-D


Bereits zum dritten Mal konnte die Realschule Murnau „ihren“ Experten für den Religionsunterricht gewinnen. Unter dem Motto „Was macht eigentlich ein Bischof?“ hatten alle Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen die Möglichkeit, den Weihbischof von Augsburg, Florian Wörner, mit ihren Fragen zu löchern. Hier zeigten sich seine Verbundenheit mit dem Blauen Land und seine Wurzeln in Eschenlohe trotz seines weit entfernten Arbeitsplatzes in Augsburg. So war er auch für viele kein Fremder, sondern sie kannten ihn von verschiedenen Gottesdiensten oder anderen Festen in ihrer Pfarrei. Dabei bot sich die Gelegenheit, Informationen aus erster Hand zu bekommen — ohne zuvor ein Arbeitsblatt lesen zu müssen. Die Schülerinnen und Schüler interessierte, warum man sich entscheidet, Bischof oder Priester zu werden, welche Aufgaben man als Bischof hat, wie viel man eigentlich verdient und natürlich auch, wie lange ein Bischof arbeiten muss, bis er in den Ruhestand gehen kann. Dies waren nur einige Fragen, die sich die kritischen, interessierten und aufgeweckten Zuhörer für ihren speziellen Gast überlegt hatten. Herr Weihbischof Wörner nahm sich die Zeit, auf alle Fragen einzugehen und sie verständlich und stets mit einem Lächeln auf den Lippen zu beantworten. Zum Abschluss  bekam jeder Schüler noch ein kleines Andenken, um sich an diese nicht alltägliche Begegnung zu erinnern.
Manuel Jehl

Hoher Besuch an der Realschule Murnau

Herr Weihbischof Florian Wörner besuchte am 30.04.2014 die Realschule Murnau und nahm sich gerne Zeit, den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort zu stehen. Als kurze Einführung erzählte er von seinen Aufgaben als Weihbischof des Bistums Augsburg, von seinem Bezug zu Murnau und besonders zu Eschenlohe und wie es dazu kam, dass er Weihbischof wurde. Auch erklärte er den neugierigen Fünftklässlern, welche Bedeutung der Bischofs- oder besser Hirtenstab hat, den er ihnen bei dieser Gelegenheit auch zeigte. Die weiteren Amtszeichen eines Bischofs, die die Schüler bereits aus dem Religionsunterricht kennen, konnten sie bei dieser Gelegenheit auch „live und in Farbe“ sehen: das Brustkreuz, die Mitra und den Bischofsring. Anschließend sie wurden aus erster Hand über deren Bedeutung und Herkunft informiert.
Nach dieser kurzen Einführung durften nun Fragen gestellt werden. Diese Möglichkeit nutzten die Schülerinnen und Schüler und sie versuchten mit der einen oder anderen - auch kritischen Frage - den Weihbischof ins Schwitzen zu bringen. Dieser antwortete aber ehrlich, ausführlich und verständlich auf alle Fragen. Zum Abschluss seines Besuchs bekam noch jeder Schüler ein kleines Andenken und es wurde gemeinsam das Vater Unser gebetet.
Dieser Tag bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, nicht nur über Arbeitsblätter, Texte oder Filmausschnitte sondern durch eine originale Begegnung zu lernen. Dabei wurde nicht nur gelernt, was ein Weihbischof ist und was er eigentlich macht, sondern die Schüler hatten auch die Gelegenheit, einen Weihbischof einmal persönlich kennenzulernen.
Manuel Jehl

Kirchen-Erkundungstour

Am Donnerstag, den 13.02.2014, ging es für die Klasse 5 c auf Erkundungstour. Im Rahmen des evangelischen Lehrplans „Kirche am Ort - Heimat entdecken“ wurden die Murnauer Kirchen in einem zweistündigen Unterrichtsgang besucht.
Die 29 Schülerinnen und Schüler begannen gemeinsam mit ihren beiden Religionslehrern Manuel Jehl (Katholische Religion) und Björn Schnee (Evangelische Religion) pünktlich um 8 Uhr ihre kleine „Forschungsreise“. Natürlich begleitete auch die Ethik-Gruppe von Frau Kathrin Richter den Unterrichtsgang mit viel Interesse.
Zunächst erkundeten die Schüler die evangelische Christuskirche von innen und konnten deren Besonderheiten entdecken. Eine Überraschung der besonderen Art erlebten wir durch die Anwesenheit der Organistin der evangelischen Gemeinde. Sie spielte uns extra ein kleines Konzert.
Danach ging es zur St. Nikolaus-Kirche, die von den interessierten Kirchenforschern von außen inspiziert wurde, da diese gerade renoviert wird. Nach einem kurzen Besuch in der Maria-Hilf-Kirche ging es auch schon wieder zurück zur Forschungsbasis, unserem derzeitigen Realschulgebäude.
Die Schüler erfüllten den gestellten Forschungsauftrag zur vollsten Zufriedenheit ihrer Lehrer und dürfen sich jetzt mit Recht „Murnauer Kirchenforscher“ nennen.
Björn Schnee